BiaCorupus Wissenschaft - My30minutes

Wissenschaft der BIA-Messung

Die bioelektrische Impedanzanlyse befasst sich mit den elektrischen Eigenschaften von Geweben.

Insbesondere die Fähigkeit des Gewebes, einem angelegten Prüfstrom bestimmter Frequenz einen Widerstand entgegen zu setzen, steht im Fokus der Untersuchungen.

Die frühen Grundlagenforschungen von Thomasset [Bio-electrical properties of tissue impedance measurements. Lyon Med 1962:207:107-18] und Nyboer [Electrical impedance plethysmography. 2nd ed. Springfield, IL: CC Thomas, 1970] hatten ursprünglich das Ziel, das Körperwasser und die Körperwasserverteilungen zu bestimmen. Doch nebenbei hat dies zur Entwicklung eines eigenen Einsatzgebietes geführt: zur Analyse der Körperzusammensetzung mittels Impedanzmessung (engl. Body Composition Analysis).

Seit mehr als 50 Jahren wird die Impedanzanalyse mittlerweile für die Bestimmung des Körperwassers und der Körperzusammensetzung eingesetzt und weiter entiwickelt. Jedes Jahr steigt die Anzahl der Publikationen unter Verwendung der BIA stetig an. In medizinischen Internet-Datenbanken werden unter dem Stichwort „Body Composition BIA“ mittlerweile weit mehr als 1000 Publikationen aufgelistet.

Im Folgenden werden die Grundlagen der Impedanzmessung mit unseren BIACORPUS Messgeräten erläutert. Dabei steht die phasensensitive Impedanz-Technik sowie die segmentale Messtechnik bei verschiedenen Messfrequenzen im MIttelpunkt. Selbstverständlich können wir nicht alle Aspekte anführen und erläutern. Für detaillierte Rückfragen und Anregungen stehen wir unter info (at) medi-cal.de gerne zur Verfügung.