Risiken & Nebenwirkungen - Kryolipolyse

Das Verfahren der Kryolipolyse ist kaum von Schmerzen oder Nebenwirkungen behaftet. Grundsätzlich klären wir Sie in einem persönlichen Gespräch vor Ihrer Behandlung über eventuelle Nebenwirkungen und Kontraindikationen auf.

Mögliche Nebenwirkungen

Bei Beginn der Behandlung kann es durch das Einziehen per Unterdruck durch die Behandlungsapplikatoren an den zu behandelnden Körperregionen kurzfristig zu leicht ziehenden oder stechenden Schmerzen kommen, welche durchaus gut erträglich sind. Bereits nach wenigen Sekunden werden diese durch das herunter kühlen der Region kaum noch spürbar. Einige unserer Kunden schlafen sogar während der Behandlung ein.

Gegebenenfalls können im Behandlungsgebiet Blutergüsse, Druck-, Berührungsempfindlichkeit, Schwellung, Rötung, leichte Muskelspannungen, Juckreiz oder Taubheitsgefühle auftreten. Die Nebenwirkungen der Kryolipolyse sind meistens bereits nach wenigen Stunden oder Tagen verschwunden. Durch den Fettabbau können Ihre Leberwerte bei Kontrolluntersuchungen leicht gestiegen sein.

Mögliche Kontraindikationen

Bei folgenden Gegenanzeigen raten wir von einer Kryolipolysebehandlung ab:

  • Schwangerschaft
  • Herzschrittmacher
  • Diabetes mellitus
  • Kältekrankheit (Kryoglobulinämie)
  • Starkes Unter- oder Übergewicht
  • Tumor
  • Autoimmumerkrankung
  • Infektion oder Wunden im Behandlungsgebiet
  • Narbenwulste im Behandlungsbereich
  • Überempfindliche Haut
  • Hautleiden (z.B. Dermatitis)
  • Durchblutungsstörungen oder Wundheilungsstörungen
  • aktive Kälte- oder Druckurtikaria (Nesselsucht, Rötungen, Ödeme)
  • paroxysmaler Kältehämoglobinurie, Kryoglobulinämie
  • Erkrankungen von Fettgewebe, Leber, Niere oder sonstigen Organen
  • Stoffwechselstörungen
  • Knochenimplantat im Behandlungsgebiet
  • Cortison-Langzeittherapie ab 1 Jahr oder erhöhte Zufuhr von Cortison (über 10 mg/Tag)
  • Einnahme von Entzündungshemmer
  • Einnahme von Cytostatika